trauung

Hier sind nur die wichtigsten, bei Traugesprächen regelmäßig wiederkehrenden Fragen beantwortet. Für weitere Auskünfte steht der Pfarrer/die Pfarrerin bzw. der/die Trauende natürlich gerne zur Verfügung!

Was auch für Silberne, Goldene, Diamantene … Hochzeiten gilt, ist am Ende mit einem * gekennzeichnet.

 

 

 

Das Wichtigste zuerst: Gottes Wort über die Ehe. Gott der Herr sprach: „Es ist nicht gut, dass der Mensch allein ist. Ich will ihm ein Gegenüber schaffen, das ihm entspricht.“ (1. Mose 2,18). Jesus sagt: „Gott, der im Anfang den Menschen geschaffen hat, schuf sie als Mann und Frau. Darum wird ein Mann Vater und Mutter verlassen und wird an seiner Frau hängen, und sie werden ein Fleisch sein. Was Gott zusammengefügt hat, das soll der Mensch nicht scheiden.“ (Matthäus 19,4–6). Für das Leben in der Ehe gilt, was allen Christinnen und Christen gesagt ist: „So zieht nun an als die Auserwählten Gottes, als die Heiligen und Geliebten, herzliches Erbarmen, Freundlichkeit, Demut, Sanftmut, Geduld; und ertrage einer den andern und vergebt euch untereinander, wenn jemand Klage hat gegen den andern; wie der Herr euch vergeben hat, so vergebt auch ihr! Über alles aber zieht an die Liebe, die da ist das Band der Vollkommenheit. Und der Friede Christi, zu dem ihr auch berufen seid, regiere in euren Herzen.“ (Kolosser 3,12–15). „Die Ehe soll in Ehren gehalten werden und das Ehebett unbefleckt; denn die Unzüchtigen und die Ehebrecher wird Gott richten.“ (Hebräer 13,4).*

 

Der Ablauf des Gottesdienstes sieht in der Regel so aus:

Musik zum Einzug [Bräutigam links, Braut rechts]*

Begrüßung*

Gemeindelied zum Eingang*

Eröffnung / Psalm / Gebet*

Trautext / Ansprache*

Gemeindelied zur Trauung*

Schriftworte zur Trauung*

Rüstgebet [Pfr. bittet Brautpaar aufzustehen]*

Traufragen

Ringwechsel

Trausegen* [Pfr. bittet Brautpaar niederzuknien, aber siehe unten „Knien“]

Musik*

Fürbittengebet/Vaterunser*

Gemeindelied zum Ausgang*

Überreichung der Traubibel

Segen*

Musik zum Auszug*

 

Zum Gottesdienst, in dem das Aufgebot verlesen und für Sie gebetet wird, laden wir Sie in der Regel am Sonntag vor der Trauung ein. (Bitte sagen Sie beim Traugespräch, falls Sie an diesem Sonntag verhindert sein sollten! Dann ist eine Verlegung möglich.)

 

Wegen des Blumenschmucks bitten wir, sich mit den Küsterinnen in Verbindung zu setzen. Es ist üblich, dass der Altarschmuck für den Gottesdienst am folgenden Sonntag auf dem Altar stehen bleibt. Beim Auszug aus der Kirche dürfen gerne Blumen gestreut werden.*

 

Wir benötigen zur Anmeldung einige Daten von Ihnen. Hier können Sie sich das Formular herunterladen.

 

 Wenn Sie beide oder eine(r) von Ihnen nicht Mitglied unserer Kirchengemeinde sind, benötigen wir vom Heimatpfarramt eine Bescheinigung, eine sogenannte Dimissioriale.

 

Filmen/Fotografieren ist möglich, wenn es den Gottesdienst nicht stört und es der Würde der Handlung sowie dem Willen des/der Trauenden bzw. des Paares nicht entgegen steht. Dies gilt insbesondere für den Altarraum.

Im Altarraum ist – nur sofern es dem ausdrücklichen Wunsch der unmittelbar Beteiligten entspricht – das Filmen vom Stativ aus und ohne weitere Bedienung während des Gottesdienstes sowie in angemessenem Abstand vom Altar möglich. Entsprechende Absprachen werden im Traugespräch getroffen.

Vor der Trauung oder auch nachher steht der/die Trauende gerne für ein Bild zur Verfügung; vorherige Absprache bietet sich an, zumal wenn er/sie an diesem Tag noch weitere Termine wahrzunehmen hat.*

 

Gestaltung: Wir beobachten, dass Hochzeiten in den letzten Jahren immer aufwändiger und sicher auch kostspieliger gestaltet werden und dass einzelne Paare wegen der Kosten vor einer Hochzeit zurückschrecken. – Eine kirchliche Trauung können wir auch ohne „Glanz und Glamour“ feierlich gestalten, wenn Sie mögen, auch im ganz schlichten Rahmen einer Andacht. Sprechen Sie Ihre Pfarrer einfach einmal auf diese Möglichkeit an!

 

Beim Knien ist es wichtig, dass Oberkörper und Oberschenkel eine Linie bilden, Sie also nicht in sich zusammensinken. Das können wir gerne üben, falls Sie unsicher sind. Und falls Sie mit dem Knien aus irgendwelchen gesundheitlichen Gründen Schwierigkeiten haben, segnen wir Sie auch gerne im Stehen.

 

Die Kollekte des Traugottesdienstes ist nach einem Beschluss des Kirchenvorstandes bestimmt für das Projekt „Jugend und Familie“ unserer Kirchengemeinde.*

 

Eine Kostenbeteiligung erbitten wir für die Kirchenmusik in Höhe von 50 Euro; wenn Sie beide zum Zeitpunkt der Anmeldung nicht mit erstem Wohnsitz im Kirchspiel wohnen, erbitten wir 100 Euro Kostenbeteiligung für die gesamten Aufwendungen.*

 

MP3-Aufnahmen sind in Dautphe möglich. Bitte halten Sie mit der Küsterin Rücksprache.*

 

Die Lieder werden meist beim Traugespräch ausgesucht. Wir helfen gerne bei der Auswahl.*

 

Für die Musik sind unsere Organisten zuständig, die von der Kirchengemeinde mit dem jeweiligen Dienst beauftragt werden. Der Pfarrer/die Pfarrerin gibt die Lieder an sie weiter.

Der Organistendienst umfasst (1) Musik zum Eingang, Musik zur Trauung, Musik zum Ausgang aus dem Repertoire der Organisten sowie (2) die Begleitung von drei der üblichen Gemeindelieder. Für alles, was darüber hinausgeht, vor allem für Sonderwünsche, sind die Organisten durchaus offen. Dazu ist ein Vorgespräch mit dem Organisten bzw. der Organistin nötig, mindestens vier Wochen vor der Trauung.

Natürlich sind uns Chöre, Bands und Solisten herzlich willkommen. Allerdings müssen wir Wert darauf legen, dass die Lieder dem Charakter des evangelischen Gottesdienstes entsprechen, Gott loben und dem Brautpaar wie der Gemeinde helfen, Gottes Zuspruch und Anspruch für sich anzunehmen. Damit keine Irritationen entstehen, insbesondere bei katholischen Marien-Liedern, werden uns die Liedtexte rechtzeitig vorher zur Kenntnis gebracht. Von „Ave Maria“ haben wir eine evangelische Fassung, die sprachlich nur unwesentlich, inhaltlich aber entscheidend abweicht.

Chöre singen in Dautphe am besten von der Empore aus. Bitte nehmen Sie mit der Küsterin Kontakt auf.*

 

Pfarramt/Pfarrbüro: Klicken Sie hier.

 

Programmblätter können Sie selbst erstellen und in ausreichender Zahl vervielfältigen, wenn Sie möchten. Muster liegen im Pfarrbüro bereit. Bitte berücksichtigen Sie in Ihrem Programmblatt auch die Kollekte, die für unser Projekt „Jugend und Familie“ bestimmt ist, danke! Die Küsterin ist gerne bereit, die Programme zu verteilen. Es hat sich bewährt, dem Pfarrer/der Pfarrerin vor der Vervielfältigung das Programm zum Gegenlesen zu geben und einige Tage vorher der Küsterin zur Orientierung.*

 

Reis werfen können wir nicht erlauben. Denn: Wer will den Reis aus dem Splitt herauslesen? Wer kann es in Zeiten des weit verbreiteten Hungers verantworten, Lebensmittel auf diese Weise zu vergeuden? Und: Wer kann es verantworten, im Anschluss an einen christlichen Gottesdienst ein heidnisches Fruchtbarkeitsritual durchzuführen?*

 

Das Stammbuch bitten wir, nach der standesamtlichen Trauung im Pfarrhaus (Grüner Weg 2, Dautphe) frühestmöglich vorbeizubringen oder einzuwerfen. Wir weisen darauf hin, dass den Pfarrern untersagt ist, eine Trauung durchzuführen, wenn kein Stammbuch vorliegt.

 

Termine: Wegen Ihres gewünschten Hochzeitstermins nehmen Sie bitte so zeitig wie möglich Kontakt mit dem Pfarrbüro auf, auf jeden Fall bevor sie mit dem Termin weiterplanen. Der Beginn der Trauung kann am Samstag nicht um 16.30 Uhr sein, da es um 17 Uhr zum Wochenschluss läutet. Bei Trauungen um 17 Uhr ist das Wochenschlussläuten das Läuten zur Trauung. Beginn der Trauung ist dann um 17.10 Uhr!*

 

Als Traubibel überreichen wir Ihnen gerne eine Lutherbibel („klassisch“) oder eine Gute Nachricht („Die Bibel in heutigem Deutsch“). Alternativ können Sie sich für ein Gesangbuch entscheiden.

 

Das Traugespräch führt der Pfarrer/die Pfarrerin nach der Anmeldung zur Trauung. Es dient nicht nur der Vorbereitung des Gottesdienstes und den Formalitäten, sondern es geht dabei vor allem um die Frage: Wie kann christliche Ehe und Familie heute gelingen?

 

Die Traufragen lauten – an den Bräutigam: „Vor Gott und vor dieser Gemeinde frage ich dich, XX, willst du YY, die Gott dir anvertraut, als deine Ehefrau lieben und ehren, Freude und Leid mit ihr teilen, ihr die Treue halten und allezeit die Ehe mit ihr nach Gottes Willen führen, bis dass der Tod euch scheidet, so antworte: Ja, mit Gottes Hilfe.“ – An die Braut: „Vor Gott und vor dieser Gemeinde frage ich dich, YY, willst du XX, den Gott dir anvertraut, als deinen Ehemann lieben und ehren, Freude und Leid mit ihm teilen, ihm die Treue halten und allezeit die Ehe mit ihm nach Gottes Willen führen, bis dass der Tod euch scheidet, so antworte: Ja, mit Gottes Hilfe.“

 

Der Trautext wird immer der Bibel entnommen als Verheißung Gottes über Ihrem gemeinsamen Leben. Ihren Text können Sie vor dem Traugespräch selbst aus der Bibel aussuchen. Dazu eignet sich besonders die Lutherbibel, weil in ihr die Kernstellen fett gedruckt sind. Sie müssen aber nicht unbedingt mit einem Vorschlag ins Traugespräch gehen. Oft ergibt sich während des Gesprächs, welches Bibelwort für Sie beide das richtige sein könnte. – Bei Jubeltrauungen können Sie sich auf Wunsch auf einen neuen Trauspruch verständigen.*

 

Die Trauzeugen haben bei einer evangelischen Trauung meist keine Funktion. Sie können in der Gemeinde, gerne aber auch im Altarraum Platz nehmen. In dem Fall sagen Sie der Küsterin rechtzeitig Bescheid, damit sie die Stühle stellen kann. Gerne können Trauzeugen das Fürbittengebet lesen. In diesem Fall bitten wir um Rücksprache, am besten direkt mit den Trauzeugen – oder anderen Gästen, die Sie darum bitten möchten.

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Kontakt

Evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Dautphe

Grüner Weg 2

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Fon +49 6466 912833

Ev.Kirchengemeinde.Dautphe@

ekhn.de

 

"Gott hat uns nicht einen Geist der Verzagtheit gegeben, sondern der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit."

 

2. Timotheus 1,7

Leitspruch der Kirchengemeinde